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Perimenopause

PERIMENOPAUSE
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PERIMENOPAUSE - DAS ZEITFENSTER DAS WIR NICHT VERPASSEN DÜRFEN!

„Die Menopause beginnt nicht mit der letzten Periode – und Prävention sollte es auch nicht.“

Lange Zeit wurde die Menopause vor allem als das Ende der Menstruation betrachtet.

Heute wissen wir: Die eigentlichen Veränderungen beginnen oft bereits viele Jahre früher – in der sogenannten Perimenopause.

Die Perimenopause ist die Übergangsphase vor der letzten Regelblutung. Während dieser Zeit verändern sich die Anzahl und Qualität der Eizellen, die Kommunikation zwischen Gehirn und Eierstöcken wird zunehmend instabil und die Hormonproduktion beginnt zu schwanken. Viele Frauen bemerken in dieser Phase erstmals Symptome wie Schlafstörungen, Brain Fog, Konzentrationsprobleme, Müdigkeit, Angstzustände Stimmungsschwankungen oder Zyklusveränderungen.

Die moderne Forschung zeigt jedoch, dass die Perimenopause weit mehr ist als eine Phase unangenehmer Beschwerden. Wir wissen heute, dass die hormonellen Veränderungen bereits in dieser frühen Phase zahlreiche Organsysteme beeinflussen können. Besonders betroffen sind das Herz-Kreislauf-System, das Gehirn, die Knochen, die Muskulatur sowie entzündliche Prozesse im gesamten Körper. Viele der Veränderungen, die wir später mit dem Alter oder der Menopause verbinden, beginnen häufig bereits Jahre zuvor.

Besonders das Gehirn scheint oft das erste Organ zu sein, das auf die hormonellen Veränderungen reagiert. Östrogen beeinflusst die Energieproduktion der Nervenzellen, die Durchblutung des Gehirns, die Kommunikation zwischen den Nervenzellen sowie wichtige Botenstoffe für Stimmung, Gedächtnis und Konzentration. Deshalb können kognitive und psychische Symptome bereits auftreten, obwohl die Menstruation noch regelmäßig ist.

Auch die Knochengesundheit verdient besondere Aufmerksamkeit. Der schnellste Verlust an Knochendichte tritt häufig bereits in den Jahren rund um die Menopause auf. Mit dem Abfall des Estradiols steigt der Knochenabbau deutlich an, und Frauen können in dieser Phase bis zu 20 % ihrer Knochenmasse verlieren.

Oft bleibt dieses Risiko jedoch unerkannt, da viele Frauen aufgrund ihres Alters noch als „zu jung“ für Osteoporose gelten. Dadurch wird eine wichtige Chance verpasst.

Genau deshalb konzentriert sich die moderne Menopausen-Medizin zunehmend auf die Perimenopause.

Wenn wir langfristig die Gesundheit von Gehirn, Herz, Knochen und Muskulatur schützen möchten, müssen wir den Fokus auf diese frühe Phase legen und nicht erst auf die Zeit nach der letzten Regelblutung warten.

Die gute Nachricht: Frauen können in dieser Phase aktiv viel für ihre Gesundheit tun. Krafttraining, regelmäßige Bewegung, eine ausreichende Eiweißzufuhr, guter Schlaf, Stressmanagement und eine gezielte medizinische Begleitung spielen dabei eine zentrale Rolle. Für manche Frauen kann zusätzlich eine individuell abgestimmte Hormontherapie sinnvoll sein.

Die Perimenopause ist keine Erkrankung. Sie ist eine natürliche Lebensphase. Gleichzeitig ist sie jedoch ein wichtiges biologisches Zeitfenster, in dem entscheidende Weichen für die Gesundheit der nächsten Jahrzehnte gestellt werden.

Unser Ziel bei HOME OF HEALTH ist es, Frauen bereits in dieser frühen Phase zu begleiten, Symptome ernst zu nehmen und gemeinsam Strategien zu entwickeln, um langfristige Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität zu erhalten.

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